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Wissenswertes zur Stoßwellentherapie
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Was sind Stoßwellen?
Stoßwellen sind sehr kurze Schallimpulse von hoher Intensität und werden seit über 30 Jahren für verschiedene Indikationen in der Medizin eingesetzt. Die Therapie hat sich in dieser Zeit bei vielen Millionen Patienten bewährt und kann als sicher und effektiv angesehen werden.
Wofür kann die Stoßwelle eingesetzt werden?
Der Bereich der Behandlungsmöglichkeiten mit der Stoßwelle ist sehr weit. In der Orthopädie wird die Stoßwelle bei entzündlichen Prozessen der Sehnen und Bänder eingesetzt, zum Beispiel beim Fersensporn, dem Tennisellbogen oder der Schultersehnen mit oder ohne Verkalkungen. Auch nicht heilende Knochenbrüche sprechen sehr gut auf die Therapie an. Ein weiteres Indikationsgebiet sind schlecht heilende Wunden, zum Beispiel das Ulcus, im Volksmund „offenes Bein“ genannt. In diesem Bereich wurden in den letzten Jahren verblüffende Erfolge erzielt. Sprechen sie mit Ihrem Arzt über die Behandlungsmöglichkeiten der Stoßwelle, sie werden kompetent beraten, ob Ihr Problem für die Behandlung mit der Stoßwelle geeignet ist.
Gibt es Nebenwirkungen?
Im Allgemeinen gibt es kaum Nebenwirkungen, in sehr seltenen Fällen können oberflächliche Hauteinblutungen auftreten, die nach wenigen Tagen wieder verschwinden. In Ausnahmefällen können die Schmerzen nach der Behandlung zurück kommen und sich in den ersten Tagen verstärken, danach klingen die Schmerzen im behandelten Gebiet ab. Wirklich ernsthafte Nebenwirkungen sind bisher bei der Therapie nicht beobachtet worden.
Wann soll die Stoßwelle eingesetzt werden?
Die Stoßwelle ist die Methode der Wahl, bevor eine Operation angesetzt wird, um diese möglichst zu vermeiden. Das heißt, die Stoßwelle wird erst nach Ausschöpfung anderer Therapieformen, welche in vielen Fällen helfen, eingesetzt.
Wie wird die Therapie durchgeführt?
Entsprechend des Befundes wird nach einer Abtastung der betroffenen Stelle oder einer Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung das Therapieareal vom Arzt bestimmt. Für die Behandlung wird Ultraschallgel auf das Areal aufgetragen und der Therapiekopf aufgesetzt. Je nach Befund wird die Zahl und Energie der Stoßwellen vom Arzt bestimmt und die Therapie durchgeführt. Gewöhnlich wird bei einer niedrigen Energiestufe begonnen und diese dann im Verlauf der Behandlung in Absprache mit dem Patienten erhöht. Während der Therapie spürt man die Stoßwellen als stichartige Schmerzempfindung, nach einigen Impulsen tritt jedoch ein Gewöhnungseffekt auf, so dass die Therapie gut vertragen wird. Die Therapie dauert nur wenige Minuten und kann bei Bedarf wiederholt werden.
Welche Empfehlungen gibt es für die Zeit nach der Therapie?
Allgemein sollte die behandelte Stelle nach der Therapie normal belastet werden, Überbeanspruchungen sollten vermieden werden. Nach der Behandlung von Sehnen und Bändern können der Heilungsverlauf nach Anweisung des Arztes mit Dehnübungen unterstützt werden.Eine Krankschreibung ist nach der Therapie im Allgemeinen nicht notwendig.
Was kann ich als Patient zum Therapieerfolg beitragen?
Ihre konsequente Mitarbeit nach der Therapie ist für den Behandlungserfolg von entscheidender Bedeutung. Die empfohlenen Übungen sollten durchgeführt werden, dadurch werden die Muskeln, Sehnen und Bänder im Therapiebereich gestärkt und die Durchblutung wird gefördert.
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